Kap Verde – Inseln unter und über dem Wind

Kap Verde, der afrikanische Inselstaat im Atlantik, besteht aus insgesamt 15 Inseln, davon 9 bewohnten Inseln. Die Hauptstadt Praia, mit über 130.000 Einwohnern liegt auf der Insel Santiago.

1445 wurden die Inseln von portugiesischen Seefahrern erstmals gesichtet, eine Besiedlung fand aber erst um 1461 statt. Zunächst dienten die Inseln vor allem als Militärstation, später dann als Umschlagsplatz im Sklavenhandel zwischen Amerika und Afrika. Das Land ist seit 1975 unabhängig.

Die Kapverdische Bevölkerung widersetzte sich seinen früheren Kolonialherren stets, und so gab es eine Mischung der Siedler aus Europa mit den angesiedelten Sklaven aus Afrika.

Diese Mischung bildete die kreolische Kultur auf den Inseln. Die Amtssprache ist Portugiesisch, überall wird aber das Kapverdische Kreol gesprochen.

Das Klima auf den Inseln ist mild und trocken mit ganzjährig angenehmen Temperaturen zwischen 20° und 30°. Zwischen Oktober und Juli herrschen starke Winde, diese Zeit ist besonders bei Surfern beliebt.

Kap Verde ist vulkanischen Ursprungs und besteht zum Einen aus sehr hohen Gebirgen, zum Anderen aus trockener, wüstenähnlicher Landschaften mit weiten Sandstränden.

Der Tourismus ist heute fester Bestandteil der Wirtschaft des Landes. Reisen in Kap Verde, bedeutet sowohl Pauschalurlaub als auch individuelle Rundreisen. Das Land bietet unzählige Hotels und Pensionen in allen Kategorien.

Flüge werden als Direktcharter aus Deutschland, oder als Linienflüge über Lissabon angeboten.
Da die Inseln Landschaftlich sehr unterschiedlich sind, findet jeder, ob Taucher oder Surfer, Wanderer oder Strandurlauber, sicher immer das Richtige.

Für Reisen in Kap Verde wird zur Einreise ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, sowie ein Visum, das Vorort ausgestellt wird, benötigt.

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