Reisen in Lesotho
Mit etwa 30.000 qkm ist das im südlichen Afrika liegende Königreich Lesotho ungefähr so groß wie Nordrhein-Westfalen. Das dünn besiedelte Lesotho hat etwas mehr als zwei Millionen Einwohner, die fast alle dem Volk der Bantu sprechenden Basotho angehören.
Wegen der ethnischen Homogenität der Bevölkerung ist das kleine Land von den für viele afrikanische Staaten typischen interethnischen, oft gewalttätigen, Konflikten verschont geblieben.
Bis zur Unabhängigkeit 1966 war das traditionell von einem König regierte Land als „Protektorat Basutoland“ Teil des britischen Kolonialreiches.
Lesotho ist ein Binnenland, das vollkommen vom Staatsgebiet der Republik Südafrika umgeben ist. Die weitgehend baumlose Landesnatur ist ausgesprochen gebirgig.
Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in den vergleichsweise fruchtbaren „Lowlands“, einer in 1400 bis 1800 Meter Höhe liegenden Hochplateaulandschaft mit sanften Hügeln und Tälern.
Zu den östlich sich daran anschließenden schrofferen und teilweise über 2000 Meter hohen „Highlands“ gehört auch der mit 3482 Metern höchste Berg im südlichen Afrika, der Thabana Ntlenyana („Schöner kleiner Berg“).
Im rohstoffarmen Lesotho, das ökonomisch vor allem von der Landwirtschaft und den Überweisungen seiner in Südafrika arbeitenden Staatsbürger angewiesen ist, wird seit langem versucht, durch Ausbau des Tourismus-Sektors neue Einnahmequellen zu erschließen. Dabei wird in der „Afrikanischen Schweiz“ vor allem auf Bergwandern und Pony-Trekking abgestellt.
Interessante Urlaubsziele für den Lesotho-Reisenden sind unter anderem der 1970 gegründete Sehlabathebe-Nationalpark im äussersten Südosten Lesothos, die historische, bei Maseru liegende Basotho-Festung Thaba Bosiu aus dem 19. Jahrhundert und das Wintersportgebiet Afri-Ski in den Drakensbergen.
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